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Im Rahmen des alljährlichen Ostseetanzsportseminars fand in Heiligenhafen über die Ostertage wieder eine der größten Turnierveranstaltungen Deutschlands für alle Seniorenklassen statt. Weit über 900 Startmeldungen für die vier Tage von Karfreitag bis Ostermontag ließen die Organisatoren zu Höchstform auflaufen.

Für den Flensburger Tanzclub waren die Paare Jan Praedel und Nadine König- Haupthoff (Sen. II A),  Manfred und Inge Selck (Sen. IV S), Axel und Sabine Hagemeister (Sen.III S) sowie Eckhard und Heike Sarnow (Sen. III A) am Start.

Die größten Erfolge erzielten Jan Praedel und Nadine König-Haupthoff. Die beiden hatten sich jeweils zum Start in der Gruppe Senioren II A gemeldet. Am Ostersamstag starteten sie in einem starken Feld von 17 Paaren aus ganz Deutschland und Österreich. Sie qualifizierten sich klar für das sechspaarige Finale. Dort begann nun ein spannender Wettkampf um die vorderen Plätze. Trotz der uneinheitlichen Wertungen konnten sich die beiden letztlich in allen Tänzen knapp vor den Verfolgern behaupten. Am Ende siegten sie knapp vor den Paaren Wolter aus Moers (NRW) und Wunderlich aus Langenfeld (NRW).

 

Am Ostersonntag ging es dann erneut an den Start. Diesmal waren es 15 Paare in der Sen. II A Klasse. Wieder qualifizierten sich die beiden deutlich fürs Finale. Und auch hier wurde es wieder spannend und knapp, aber letztlich wieder alle fünf Tänze gewonnen. Die Paare Wolter und Schmitz (Braunschweig) wurden auf die Plätze 2 und 3 verwiesen. Insgesamt also zwei Aufstiegsplatzierungen und viele Aufstiegspunkte für die beiden Flensburger.

Dann waren auch Manfred und Inge Selck bei der „Leistungsstarken 66“, einer Turnierserie für die Paare des entsprechenden Alters aus ganz Deutschland, am Start. Es geht darum Punkte zu sammeln für eine Art Rangliste, um am Jahresende dann einen Gesamtsieger dieser Serie ermitteln zu können.Entsprechend stark war das Feld zusammen gesetzt.

Leider konnten sich die beiden Selcks hier nicht für das Finale qualifizieren. Es blieb am Ende beim 21.-24. geteilten Platz im großen Startfeld von 35 Paaren. Es siegte das Paar Schmitz aus Erftstadt. Aus schleswig-holsteinischer Sicht lagen jedoch nur drei Paare weiter vorn.

Am nächsten Tag gingen die beiden dann in der Senioren IV S-Klasse in einem regulären offenen Turnier erneut an den Start. Hier lief es deutlich besser. In einem Startfeld von elf Paaren qualifizierten sich die beiden Selcks klar für das Finale und verpassten mit Platz 4 nur knapp einen Platz auf dem Treppchen. Sieger wurden wieder Heinrich und Monika Schmitz aus Erftstadt.

Auch am Ostermontag ging es wieder in der Senioren IV S-Klasse an den Start. Diesmal hatten sich zwölf Paare aus ganz Deutschland gemeldet. Auch hier war die Qualifikation zum Finale eine klare Sache und wie am Vortag landeten Manfred und Inge Selck auch hier wieder auf Rang 4. Es siegte das Paar Balouschek/Moog aus Ruppichteroth (NRW) vor den Paaren Thomann/Gülpers aus Ingelheim und Becker aus Hamburg. Aus Schleswig-Holstein waren sie das einzige teilnehmende Paar.

Auch Axel und Sabine Hagemeister gingen zweimal an den Start. Zunächst am Ostersamstag. In der Sen. III S Klasse hatten sich hier 17 Paare aus ganz Deutschland gemeldet. Ein starkes Feld machte es den beiden routinierten Tänzern nicht leicht. Die Qualifikation zum Semifinale war eine klare Sache, aber dort mussten sie sich  am Ende mit Rang 8 zufrieden geben. Es siegte das Paar Siegbert und Annette Hübner aus Kiel.

Ostersonntag ging es dann für die beiden Hagemeisters noch einmal an den Start. Diesmal waren es nur acht Paare in der Sen. III S. Die beiden qualifizierten sich klar für das sechspaarige Finale und belegten am Ende einen guten vierten Platz. Sieger war das Paar Stepuhn aus Moers.

Am Ostermontag hatten sich auch Eckhard und Heike Sarnow zum Start in der Senioren III A-Klasse gemeldet. Ein großes Startfeld von 32 Paaren aus ganz Deutschland und Österreich stellte die beiden vor eine große Aufgabe. Die Qualifikation für die erste Zwischenrunde meisterten die beiden Sarnows ganz klar, dann allerdings konnten sie ihre Leistung leider aufgrund von Störungen oder Zusammenstößen mit anderen Paaren nicht mehr steigern. Es wurde am Ende Platz 14/15 von insgesamt 32 Paaren. Also 17 wertvolle Aufstiegspunkte für jedes geschlagene Paar. Aus Schleswig-Holstein waren hier nur insgesamt drei Paare am Start. Sie belegten die weiteren Plätze 5 bzw.  9./10. . Es siegte das Paar Dähnert aus Moritzburg (Sachsen, Nähe Dresden) vor den Paaren Nüsser aus Bergheim (NRW) und Buresch aus Regensburg.